Warum der Fachkräftemangel eine Lüge ist

Wenn du dich in verschiedenen Branchen ein wenig umhörst, wirst du feststellen, dass der Begriff Fachkräftemangel durchaus regelmäßig fällt. Vielleicht kennst du es in deiner eigenen Branche selbst auch oder hast sogar in deinem eigenen Unternehmen Probleme damit, gute und qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen.

Schauen wir in aktuelle Studien wird prognostiziert, dass bis 2030 drei Millionen Fachkräfte fehlen. 56% der Unternehmen in Deutschland sehen im Fachkräftemangel das größte Geschäftsrisiko.

Ich selbst habe als Produktmanager für ein Cloud Produkt im IT-Bereich diverse Stellen ausgeschrieben und Bewerbungsgespräche geführt. Ich habe selbst erlebt wie schwer es ist einen qualifizierten Mitarbeiter zu gewinnen. Entweder fehlten die Qualifikationen oder die Gehaltsvorstellung lag jenseits von dem, was wir bezahlen konnten bzw. wollten.

Doch wie kann es sein, dass es bestimmte Unternehmen schaffen ihre Stellen bestens zu besetzen, während andere Unternehmen niemanden zu finden scheinen – trotz Anzeigen auf gängigen Portalen, wie Stepstone? Bei BMW gehen beispielsweise pro Jahr um die 200.000 Bewerbungen ein. Und wie komme ich trotz der Statistiken dazu zu behaupten, dass der Fachkräftemangel eine Lüge sei?

Was tust du um das Problem zu lösen?

Nun, natürlich ist der Fachkräftemangel keine Lüge sondern statistisch gesehen nachweisbar und verschlimmert sich in Zukunft unter anderem aufgrund des demographischen Wandels. Da ist wenig Platz für Interpretation – das  sind harte Zahlen und Statistik.

Viele Unternehmen haben allerdings noch nicht verstanden, dass eine Bewerbung ein zweigeteilter Kanal ist. Nicht nur ein Mensch bewirbt sich auf die Position – das Unternehmen bewirbt sich auch beim Menschen. Dieser Shift im Gedanken an die Verantwortung führt dazu, dass du dein fehlendes Personal nicht über Statistik rechtfertigst, sondern ins Handeln kommen kannst und Maßnahmen ergreifen kannst.

Was kannst du tun um neue Fachkräfte für dich zu gewinnen?

Stell dir einmal folgende Frage: Wie viel Sichtbarkeit habe ich eigentlich in meiner Region? Bei BMW ist es einfach. Vermutlich jeder Mensch in Deutschland kennt BMW und die Bewerbungen kommen nicht nur aus München, sondern ganz Deutschland. Aber wie sieht das bei Malermeister Fritz Müller oder Petras Bäckerei  & Café aus?

Wo bist du mit deinem Unternehmen zu finden? Wo treibt sich deine potentielle Zielgruppe, also der potentielle neue Mitarbeiter rum? Wie erreichst du ihm am besten? Der Vorteil des Internets und von Social Media ist, dass du so günstig und effizient wie nie Menschen erreichen kannst, die dein Unternehmen noch nicht kennen.

Also – wo ist dein Instagram Account? Wo ist deine Facebook Fanpage? Am Ende zählen nicht deine Abonnenten bei  Instagram, die wollen nicht alle bei dir arbeiten – wichtig ist, wie hoch deine Reichweite auf den sozialen Plattformen ist, also wie viele Menschen du jeden Tag erreichst.

Zusätzlich kannst du in den sozialen Medien Werbung schalten um genau die Menschen zu erreichen, die du suchst. Du möchtest eine 22-32 jährige Dame einstellen, deren Hobbies Ski fahren, die Band Depeche Mode und Hunde sind? Kein Problem – mit einer gezielten Werbekampagne kannst du genau diese Menschen erreichen – aus deiner Umgebung.

Schau also zunächst, dass du deine Präsenz und deine Reichweite ausbaust damit die Menschen überhaupt wissen, dass du neue Mitarbeiter suchst.

Wofür stehst du als Unternehmen?

Aufgrund des herrschenden Fachkräftemangels hat sich der Markt vom Unternehmen zum Bewerber gewandelt. Ein Bewerber kann sich im für ihn besten Fall aussuchen wo er arbeiten möchte.

Nun stell dir einmal die Frage bei der Vielzahl an Malern oder Bäckereien in deiner Stadt – warum sollte jemand ausgerechnet bei dir im Unternehmen arbeiten?

Auf der einen Seite können das Dinge sein wie ein besseres Gehalt, kostenfreies Obst und Getränke oder der Kickertisch im Pausenraum. Allerdings ist es auch unfassbar wichtig, dass du mit deinem Unternehmen eine Marke aufbaust.

Überlege dir mal: Was ist dein Mission Statement? Wofür steht dein Unternehmen? Setzt ihr euch für den Lebensraum von Robben ein? Seid ihr alle Metalheads und geht gemeinsam auf jedes Iron Maiden Konzert? Cool – So hebst du dich mit deinem Unternehmen von anderen ab und schaffst Einzigartigkeit.

Auch hier hilft dir Online Marketing dieses Mission Statement nach außen zu geben. Mithilfe von Facebook, Instagram oder einer guten Website kannst du genau diese Werte kommunizieren und Menschen suchen, die genau so ticken wie das Unternehmen selbst.

Nimm die Verantwortung selbst in die Hand

Sehr wohl existiert in Deutschland ein Fachkräftemangel – aber mal ehrlich: sich nur darauf zu berufen beschert dir auch keine neuen Mitarbeiter. Darum: Nimm die Verantwortung selbst in die Hand!

  • Kümmere dich um deine Außenwahrnehmung.
  • Baue eine Marke auf und kommuniziere dein Mission Statement
  • Erhöhe deine Online Reichweite – zum Beispiel auf sozialen Netzwerken, wie Instagram oder Facebook.
  • Schalte gezielt Werbung um Menschen zu erreichen, die in dein Unternehmen passen. Das schont – im Gegensatz zu Zeitungsanzeigen – deinen Geldbeutel.

Hast du aktuell Probleme dich mit deine Unternehmen zu positionieren und möchtest deine Reichweite erhöhen? Melde dich gerne direkt bei mir und vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch.

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